Regionalwettermodelle
Für die Kurzfristvorhersagen (bis 72 Stunden im voraus) setzen wir auf unseren eigenen Servern
wissenschaftlich motivierte, numerische Regionalwettermodelle ein.
Diese modellieren mit einer sehr hohen örtlichen
Auflösung (bis zu 5km) die Vorgänge in der Athmosphäre. Dabei können nun
auch lokal begrenze Wettererscheinungen wie Thermiken und orographische
Verstärkungen vorausgesagt werden. Als Beispiel sei die oraphische Verstärkung des
Nordost-Passatwindes am Teide auf Teneriffa genannt, welche den Ort El Médano im Süden der Insel
mit Starkwind segnet.
Zur Zeit sind 6 Regionalwettermodelle im operativen Betrieb. Den Sponsoren sei für ihre Unterstützung gedankt.
GFS - Modell
Für die Mittelfristvorhersagen (bis 180 Stunden im voraus) werden die Ergebnisse des
globalen GFS-Modells ("Global Forecast System") der amerikanischen Wetterbehörde
NOAA ("National Oceanic & Atmospheric Administration") ausgewertet.
Durch mathematische Interpolationverfahren werden stets die bestmöglichen Vorhersagewerte
für jeden Spot weltweit berechnet. Da jedoch die örtliche Auflösung des GFS
systembedingt auf ca. 40km begrenzt ist, kann das Modell lokale Wetterphänomene
nur sehr schlecht erfassen. Das GFS - Modell wird 4mal täglich aktualisiert.